Saure Hinweise auf den Dino-Killer


Die Ära der Dinosaurier endete mit einem Paukenschlag – doch traf der berühmte Chicxulub-Asteroid möglicherweise auf eine bereits von Vulkanismus zerrüttete Welt? Eine Studie wirft nun Licht auf die Rolle der beiden Faktoren beim Massensterben am Ende der Kreidezeit. Spuren der Ozeanversauerung bestätigen demnach die „Bombe“ aus dem All als Auslöser: Die Überreste mariner Kleinstlebewesen dokumentieren das abrupte Ende der Dino-Ära und zeigen zudem, wie sich die Ozeane nach dem fatalen Asteroideneinschlag langsam wieder erholten.

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Entscheidende Daten gewannen die Forscher in einer niederländischen Höhle, in der eine besonders dicke Gesteinsschicht aus der Zeit der Kreide-Paläogen-Grenze erhalten ist. (Bild: Michael Henehan)

Noch heute zeichnen sich im Bereich der mexikanischen Halbinsel Yucatan die gigantischen Spuren des Asteroiden ab, der Datierungen zufolge vor etwa 66 Millionen Jahren in die Erde krachte. Feuerstürme, gigantische Tsunamis und Störungen der Erdatmosphäre waren die Folgen. Paläontologische Funde legen nahe, dass dies mit einem gigantischen Massenaussterben verbunden war: Zur Zeit des Einschlags verschwanden 75 Prozent aller Tierarten der Kreidezeit von der Bühne der Evolutionsgeschichte. Die Dinosaurier waren die berühmtesten Opfer, doch auch die Tiere der Ozeane waren betroffen.

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