Judentum: Der koschere Vibrator


Die orthodoxe Jüdin Chana Boteach, Tochter eines Rabbiners, hat in Tel Aviv einen Sex-Shop eröffnet. Das Sexspielzeug soll zwar die Lust steigern, aber es darf auf keinen Fall Schmerzen zufügen. Besonders viel ist für Frauen im Angebot, auch das lässt sich religiös begründen.

Benjamin Hammer | Deutschlandfunk

Zu Besuch im Laden von Chana Boteach. 29 Jahre alt, Israelin mit Wurzeln in den USA. Boteach ist orthodoxe Jüdin und hält sich an die Regeln ihrer Religion. Was sie nicht daran hindert, dem Reporter aus Deutschland ein Regal mit Vibratoren und Dildos zu zeigen.

Das Vibratoren-Angebot im ersten koscheren Sexshop Israels. (Deutschlandradio/Benjamin Hammer)

Ein Regal mit Sexspielzeugen für religiöse Kunden: Für Chana Boteach ist das kein Widerspruch.

„Die Leute glauben, dass Religion die Sexualität unterdrückt. Aber im Judentum wird Sex gefeiert. Die Menschen werden dazu ermuntert.“

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