Kritisches Denken und Kriterienkataloge entlarven Pseudowissenschaft


Obwohl Pseudowissenschaften in der Praxis leicht von seriöser Forschung zu unterscheiden sind, gibt es keine narrensicheren Kriterien, um sie abzugrenzen, so der Wissenschaftsphilosoph Martin Mahner anlässlich einer Konferenz, die sich dem Thema „Wissenschaft und Aberglaube“ widmet. Man könne sie aber durch kritisches, skeptisches Denken erkennen und mit Kriterienprofilen erfassen.

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Die Forschungsgemeinschaft (ÖFG) setzt sich mit dem von ihr jährlich veranstalteten „Österreichischen Wissenschaftstag“ heuer mit dem Thema des Aberglaubens und der damit verbundenen Wissenschaftsfeindlichkeit auseinander. Dazu diskutieren am 24. und 25. Oktober in Baden bei Wien Experten verschiedener Disziplinen über Aberglauben, Esoterik, Religion und Pseudowissenschaften wie Homöopathie und Klimawandelleugnung. Zu den Vortragenden zählt der deutsche Biologe und Wissenschaftsphilosph Mahner, der das Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) leitet.

Nicht immer einfach zu erkennen

Pseudowissenschaften werden in der Regel als nichtwissenschaftliche Bereiche definiert, die trotzdem explizit behaupten, wissenschaftlich zu arbeiten, sagte er im Gespräch mit der APA. Freilich erfüllen sie diesen Anspruch nicht. Die wohl best beforschten davon seien Homöopathie und Astrologie. Bei diesen beiden Feldern handle es sich genauso zweifelsfrei um Pseudowissenschaften wie Kreationismus, Wünschelrutengehen und Neurolinguistisches Programmieren (NLP).

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