Mit CRISPR gegen Sichelzellenanämie: Gen-Schere könnte Bluterkrankung heilen


In den USA beginnen erste Tests mit CRISPR gegen die Sichelzellenanämie. Allerdings ist unklar, ob sich die Betroffenen die Behandlung leisten können.

Ben Schwan | heise online

Wenn Forscher und Ärzte recht behalten, könnte eine häufig vorkommende erbliche Bluterkrankung künftig mit Gentechnik geheilt werden. Allerdings ist noch völlig unklar, was das kostet und ob die betroffene Population erreicht werden kann, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe („Mit CRISPR gegen Sichelzellenanämie“). Jetzt, da ein Heilmittel in Sicht ist, sei dies eine dringende Frage, sagt Vence Bonham, leitender Berater des Direktors des National Human Genome Research Institute.

Die Sichelzellenanämie ist eine erblich verursachte Bluterkrankung, die weltweit Millionen von Menschen betrifft. Sie verursacht die Produktion von abnormen roten Blutkörperchen und kann zu starken Schmerzen, Infarkten sowie Organ- und Gewebeschäden führen.

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