Rettungsschiff der evangelischen Kirche für Sea-Watch


Vor einem Monat hatte die Evangelische Kirche in Deutschland beschlossen, ein eigenes Rettungsschiff im Mittelmeer einzusetzen. Nun gab sie bekannt, dass das Boot der Organisation Sea-Watch anvertraut werden soll.

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Die Evangelische Kirche in Deutschland will ihr geplantes Rettungsschiff der Organisation Sea-Watch zur Verfügung stellen. Das sagte der Berliner Landesbischof und EKD-Ratsmitglied Markus Dröge am Donnerstag auf der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz in Berlin. „Wer glaubt, dass die EKD nicht die richtige Institution ist, um als Reederei aufzutreten, hat zweifellos Recht.“

Das Schiff werde nicht von der EKD selbst betrieben, so Dröge.

Zeichen mit eigenem Rettungsschiff setzen

Bislang war nur die Rede davon gewesen, dass die EKD zum Betrieb des Schiffes einen Trägerverein gründen wolle. Das bestätigte Dröge erneut. Zudem solle ein Schiff „ersteigert“ werden. Derzeit wird das in Kiel beheimatete Forschungsschiff „Poseidon“ im Rahmen eines anonymen Bieterverfahrens zum Verkauf angeboten. Das „Flensburger Tageblatt“ hatte kürzlich über ein Interesse der EKD an dem Schiff berichtet.

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