Wir sind mächtig genug, globale Gefahren abzuwenden


Als Forscher in den 1970er-Jahren vor den Gefahren des Ozonlochs warnten, wurde ihnen Umwelthysterie vorgeworfen. Doch ihre Daten waren so überzeugend, dass die internationale Staatengemeinschaft handelte. Das zahlt sich jetzt aus.

Pia Heinemann | WELT

Das Ozonloch ist so klein wie noch nie – das ist die gute Nachricht, die die Nasa publik gemacht hat. Das Atmosphärenloch über der Antarktis ist in den vergangenen Wochen auf weniger als zehn Millionen Quadratkilometer geschrumpft – bislang war es zu dieser Jahreszeit nie kleiner als 12,8 Millionen Quadratkilometer.

„Das Verbot der FCKW zeigt nun 30 Jahre später seine Wirkung“, schreibt Pia Heinemann Quelle: NASA, Claudius Pflug

In den 1970er-Jahren hatten Wissenschaftler zuerst davor gewarnt, weiterhin Unmengen von Treibmittel (Fluorkohlenwasserstoffe, FCKW), die in Haarspray, Dämmmitteln oder Kühlschränken breite Anwendung fanden, in die Atmosphäre zu sprühen. FCKW würden sich, so die Theorie, in den oberen Schichten der Atmosphäre anreichern und dort im Zusammenspiel mit der Sonne die Schutzschicht der Erde zerstören.

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