Brandenburg: Religiös gefilterter Humanismus ist keiner


Jährlich 200 Menschen aufnehmen: Die möglichen neuen Regierungspartner in Brandenburg haben sich darauf verständigt, ein festes Aufnahmekontingent für verfolgte Christen und andere besonders Schutzbedürftige zu schaffen.

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Aus beiden Gruppen könnten demnach jährlich jeweils 200 Menschen in das Bundesland kommen, wie aus dem am Freitag in Potsdam vorgelegten Entwurf von SPD, CDU und Grünen für einen Koalitionsvertrag hervorgeht. Brandenburg will sich bei der Aufnahme mit dem Bund, der EU, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen und den Kirchen abstimmen.

Weiterhin möchte die mögliche Koalition das Aufnahmeprogramm für syrische Flüchtlinge weiterführen. Zudem sollen Hilfsprojekte im Irak auch künftig gefördert werden, um die Lebensbedingungen in der Heimatregion zurückgekehrter Menschen zu verbessern. Auch bekennen sich die drei Parteien zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Schutzsuchenden und dazu, dass Brandenburg ein weltoffenes und solidarisches Land sei.

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