Der «Emir von Winterthur» soll mehrere Personen indoktriniert und für den bewaffneten Kampf rekrutiert haben


Die Bundesanwaltschaft hat gegen zwei Schweizer Anklage eingereicht. Sie sollen Personen für die Terrormiliz Islamischer Staat rekrutiert haben. Den Hauptbeschuldigten aus Winterthur sehen die Ermittler als salafistische Leitfigur.

Fabian Baumgartner | Neue Zürcher Zeitung

Viereinhalb Jahre dauerten die Ermittlungen gegen den schweizerisch-italienischen Doppelbürger an. Nun glaubt die Bundesanwaltschaft, genügend Beweise gegen den Winterthurer in der Hand zu haben. Sie hat deshalb Anklage beim Bundesstrafgericht in Bellinzona eingereicht.

Die Ermittlungsbehörde wirft dem Konvertiten Unterstützung und Beteiligung an einer kriminellen Organisation vor. Der Beschuldigte habe den Islamischen Staat in Syrien unterstützt und mehrere Personen für die Terrormiliz rekrutiert, schreibt die Bundesanwaltschaft in einer am Freitag publizierten Mitteilung.

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