Polen wollen im Jahr 2010 nahe Smolensk abgestürzte Maschine erneut untersuchen


Zwanzigköpfige Expertengruppe soll Spuren sichern – Regierung verlangt von Russland die Herausgabe des Wracks

DERSTANDARD

Polnische Ermittler und ausländische Spezialisten wollen erneut nach Smolensk reisen, um das Wrack des 2010 abgestürzten Flugzeuges von Präsident Lech Kaczyński zu begutachten. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Warschau am Freitag mit. Das Wrack der Tupolew Tu-154 wird in einer Halle nahe der Unfallstelle bei Smolensk in Westrussland aufbewahrt.

Polens Regierung hat eine zwanzigköpfige Expertengruppe zusammengestellt, der auch der umstrittene US-Physiker Theodore Postol angehört.

Das polnische Nachrichtenportal wpolityce.pl berichtet, dass die Ermittler bereits an diesem Wochenende nach Smolensk reisen und dort eine Woche bleiben werden.

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