Frieren und hungern für ein langes Leben


David Sinclair ist Langlebigkeitsforscher und zeichnet in „Das Ende des Alterns“ ein wissenschaftliches und gleichzeitig sehr verständliches Bild der Möglichkeiten für ein verlängertes Leben. Und er umreißt, was jeder selbst – dafür oder dagegen – tun kann.

Susanne Billig | Deutschlandfunk Kultur

„Der Jungbrunnen“ heißt das berühmte Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren aus dem 16. Jahrhundert: Links humpeln alte Frauen in ein Badebecken, rechts hüpfen sie in jugendlicher Frische davon. Wie dieser Traum mit moderner Wissenschaft Wirklichkeit werden könnte, beschreibt David A. Sinclair in seinem wuchtigen neuen Buch „Das Ende des Alterns“.

David Sinclair: Das Ende des Alterns (Cover: Dumont-Verlag )

Der Harvard-Genetik-Professor zählt zu den führenden Langlebigkeitsforschern. Virtuos bewegt er sich durch die molekularen Feinheiten der Zellgenetik, kennt sich mit den vernetzten Stoffwechselprozessen des Säugetierkörpers aus, weiß, welche Faktoren Gene verstummen lassen und aktivieren, ist umfassend in die Wechselwirkungen zwischen Umwelteinflüssen und Erbgut eingearbeitet. Unterstützt von Matthew D. LaPlante, Professor für Journalistik, zeichnet er wissenschaftlich anspruchsvoll, doch meist gut verständlich ein atemberaubendes Bild moderner Möglichkeiten für ein verlängertes Leben.

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