Pro Asyl fordert Aufkündigung des EU-Türkei-Abkommens: „Türkei ist kein Aufnahmeland mehr“


Angesichts der Türkeireise von Außenminister Maas hat Pro Asyl die Aufkündigung des EU-Türkei-Abkommens zur Rückführung von Flüchtlingen gefordert. Die Türkei sei vom Aufnahmeland  zu einem Verfolgungsland geworden.

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Die EU solle die Türkei nicht mehr als „sicheren Drittstaat“ betrachten, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Samstag. „Es gibt dort keinen Schutz – weder für syrische noch für afghanische Flüchtlinge noch für türkische Oppositionelle“, betonte er.

Burkhardt: Syrische Kurden wurden vertrieben

„Der EU-Türkei-Deal war der Sündenfall und hat Europa in die babylonische Gefangenschaft geführt“, sagte Burkhardt. „Brutale Militäroperationen vor Europas Grenzen, rigorose Grenzabriegelung in der Ägäis und ein künstlich herbeigeführter Notstand auf den griechischen Inseln sind die beiden Seiten des EU-Türkei-Deals.“

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