Landwirtschaft: Pilze statt Dünger?


Nützliche Partnerschaft: Weizen könnte künftig verstärkt von einer Symbiose mit Pilzen profitieren – wenn man die richtigen Sorten anpflanzt. Denn einige Weizensorten profitieren stärker von den Wurzelpilzen und nehmen dadurch mehr Nährstoffe auf, wie eine Studie belegt. Der gezielte Anbau solcher Sorten könnte demnach Düngemittel einsparen helfen – zum Wohl von Böden, Grundwasser und Klima.

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Weizen kann wie viele andere Pflanzen Symbiosen mit Pilzen eingehen. © University of Leeds

Die meisten Pflanzen gehen unter der Erde eine Partnerschaft mit Pilzen ein: Zwischen ihren Wurzeln und diesen Organismen bilden sich sogenannte Mykorrhizen. Die Pflanzen profitieren von dieser Symbiose, weil sie mithilfe ihrer Pilzpartner mehr Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor aus dem Boden aufnehmen können. Im Gegenzug versorgen sie die Pilze mit durch Photosynthese produzierten Kohlenhydraten.

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