Bistum Dresden-Meißen hält an AfD-Politiker als Reli-Lehrer fest


Ein umstrittener AfD-Politiker als katholischer Religionslehrer? Nach mehreren Vorwürfen gegen den Mann hielten ihn viele Eltern nicht mehr für tragbar. Doch das Bistum Dresden-Meißen hält an ihm fest – zumindest vorerst.

katholisch.de

Das Bistum Dresden-Meißen hält an einem umstrittenen Pädagogen und AfD-Politiker als katholischem Religionslehrer fest. Man halte es „derzeit für nicht angezeigt, gegen den Einsatz von Herrn M. vorzugehen“, erklärte das Bistum am Montag auf Anfrage. Die „Freie Presse“ hatte am Wochenende berichtet, dass sich ein knappes Dutzend Eltern in einem Brief an das Bistum gewandt habe, weil sie den Mann, der für die AfD im Stadtrat Auerbach sitzt, als Religionslehrer für nicht tragbar halten.

Unter anderem verweisen die Eltern auf die Facebook-Seite des Mannes, wo er als „lesenswert“ ein Interview empfiehlt, in dem der Vize-Vorsitzende der AfD Sachsen, Maximilian Krah, die Flüchtlingspolitik von Papst Franziskus scharf kritisiert und sagt, dass er „den aktuellen Papst für eine absolute Katastrophe und bestenfalls post-katholisch halte…Ich kann jeden Katholiken nur davor warnen, diesen Papst allzu ernst zu nehmen.“

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