Oury Jalloh: Gutachten über weitere Verletzungen vorgestellt


Im Fall des vor 14 Jahren in einer Dessauer Polizeizelle verbrannten Asylbewerbers Oury Jalloh liegt ein neues ärztliches Gutachten vor. Danach wies der Leichnam neben dem bereits bekannten Bruch des Nasenbeins weitere, bislang nicht bekannte Verletzungen wie einen Bruch des vorderen Schädeldaches und eine gebrochene Rippe auf, wie die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh am Montag in Berlin miteilte.

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Es sei davon auszugehen, das die Verletzungen vor dem Todeseintritt und durch Dritte erfolgten, heißt es unter Verweis auf ein Mitte Oktober an der Universitätsklinik Frankfurt am Main erstelltes forensisch-radiologisches Gutachten. Eine Selbstverletzung oder ein Sturz seien weitgehend ausgeschlossen. Die Unterstützer gehen von schwerer Polizeigewalt aus.

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