Schwere Vorwürfe gegen Papst B16: Er soll Sextäter im Vatikan gedeckt haben


Papst Benedikt und sein Privatsekretär Georg Gänswein stehen im Verdacht, sexuelle Übergriffe im Vatikan jahrelang ignoriert und einen Sextäter gedeckt zu haben. So sollen vertrauliche E-Mails und Dokumente belegen, dass ein deutscher Prälat einen Priester im Vatikan sexuell bedrängt haben soll.

FOCUS Online

Das berichtet die „Bild“-Zeitung, der die entsprechenden Beweisstücke vorliegen sollen. Wie das Blatt weiter schreibt, gingen schriftliche Hinweise auf Übergriffe zwar beim Privatsekretär von Papst Benedikt ein, wurden jedoch weder der kirchlichen Justiz noch der Staatsanwaltschaft angezeigt. Stattdessen wurde der Prälat und mutmaßliche Täter einfach versetzt – zunächst ins Ausland und als neue Vorwürfe aufkeimten, zurück in dessen Heimat-Bistum.

Protokoll der Staatsanwaltschaft legt die Übergriffe detailliert dar

Inzwischen befasst sich die Staatsanwaltschaft mit dem Fall. Das mutmaßliche Opfer führte in einer vierstündigen Vernehmung die Übergriffe des deutschen Prälats aus, die in räumlicher Nähe zu den päpstlichen Gemächern in Büroräumen stattgefunden haben sollen.

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