USA: Bundesrichter stoppt Quasi-Verbot von Abtreibungen in Alabama


Abtreibungen werden im US-Bundesstaat Alabama noch nicht defacto verboten. Ein Bundesrichter hat am Dienstag das Gesetz gestoppt, das im kommenden Monat in Kraft getreten wäre. Durch den Richterspruch wird sichergestellt, dass zumindest noch im Moment Abtreibungen durchgeführt werden können.

DERSTANDARD

Wäre das Gesetz am 1. November in Kraft getreten, hätten Ärzte eine schwere Straftat begangen, wenn sie Abtreibungen durchgeführt hätten – unter fast jeden Umständen. Die Höchststrafe hätte 99 Jahre Haft betragen. Ausnahmen für Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigungen oder Inzest sind in dem Gesetz keine vorgesehen. Eine Abtreibung wäre nur dann legal gewesen, wenn die Gesundheit der Mutter in „großer Gefahr“ gewesen wäre.

Bis zum Supreme Court

Der Richterspruch verhindert solange, dass das Gesetz in Kraft tritt, bis „das Gericht den Fall vollständig behandelt hat“. Abtreibungsgegner wollen notfalls bis zum Supreme Court ziehen, um ein Exempel gegen legale Schwangerschaftsabbrüche in den USA zu statuieren.

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