Wie sich Berlin auf die Kinder aus dem Terrorstaat vorbereitet


Alles natürlich sehr vertraulich, nur wenige Details sind bekannt. Die Mutter ist aus einem früheren Kriegs- und Krisengebiet zurück gekommen, sie hat einen deutschen Pass, sie hatte ihr Kind dabei, es ist so jung, dass es noch nicht schulpflichtig ist.

Frank Bachner | DER TAGESSPIEGEL

Betreut wird es jetzt nach Informationen des Tagesspiegel vom Jugendamt des Bezirks Mitte. Mehr ist nicht bekannt. Nicht mal ob es sich bei dem Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

Aber eines steht fest: In Berlin müssen sich Verantwortliche seit kurzem um den ersten Fall einer IS-Rückkehrerin mit ihrem Kind kümmern. Die Frau war inhaftiert in einem Lager der Kurden, kein Außenstehender weiß, welche Rolle sie im Gebiet des IS gespielt hat.

Die Vertraulichkeit hat System. „Das jeweils zuständige Jugendamt achtet sehr darauf, dass niemand erfährt, welche Geschichte das Kind hat“, sagt Thomas Mücke, der Geschäftsführer von Violence Prevention Network (VPN).

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