Der Aufschrei der deutschen Apostel – macht den Ratzinger-Film sehenswert


Der neue Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ über Benedikt XVI. stößt in Kirchenkreisen auf zum Teil scharfe Kritik. Jetzt hat sich auch die Deutsche Bischofskonferenz zu dem Film geäußert – und nimmt den emeritierten Papst gegen die dortige Darstellung in Schutz.

katholisch.de

Die Deutsche Bischofskonferenz kritisiert den neuen Kinofilm „Verteidiger des Glaubens“ von Christoph Röhl. Der Dokumentarfilm sei kein konstruktiver Beitrag zur Aufdeckung sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche, erklärte Sprecher Matthias Kopp am Donnerstag in Bonn zum deutschen Kinostart: „Der Film zeichnet insgesamt ein stark verzerrtes Bild von Kardinal Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.“ Dass es dem Glaubenspräfekten und späteren Papst „immer nur um die Reinheit der Kirche und des Priestertums, nie um die Opfer“ gegangen sei, bezeichnete Kopp als „eigenwillige und fehlerhafte Interpretation“. Auch gehe es „an der Sache vorbei“, in Ratzingers Theologie eine der Ursachen für Missbrauch oder Vertuschung sehen zu wollen.

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