Warum Trumps Wiederwahl wahrscheinlich ist


Noch ein Jahr – dann wählen die Amerikaner wieder ihren Präsidenten. Der könnte erneut Trump heißen. Eine Analyse zu den Gründen, warum das so ist.

Sebastian Hesse | tagesschau.de

In den USA wird zwar traditionell am Dienstag gewählt. Aber man kann natürlich trotzdem die Sonntagsfrage stellen. Also: Wenn kommende Woche gewählt würde, wer würde dann das Rennen machen? Prognose: ein Erdrutschsieg für Donald Trump.

Seinen überraschenden Wahlerfolg vor drei Jahren verdankt der politische Quereinsteiger zwei Wählergruppen: seinen konservativen Anhängern jenseits der liberalen Küstenstädte. Und moderaten Wechselwählern der Mitte, die Hillary Clinton nicht mochten. Beide Milieus hat der polarisierende Provokateur nicht enttäuscht.

Trump hat geliefert

Die Konservativen, die schwer an die Urne zu kriegen sind, hat Trump mit einem zentralen Versprechen mobilisiert: dass er konservative Richter berufen würde, die dann nachhaltige Grundsatz-Entscheidungen im Sinne traditioneller Werte fällen. Auch und gerade bei Fragen, die Amerikas Traditionalisten am Herzen liegen: Abtreibung, Einwanderung, Waffenbesitz. Trump hat geliefert: Nur George Washington hatte mehr neue Richter ins Amt gebracht.

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