Insektizide lassen Fischbestände einbrechen

Yomegashima Island on the Lake Shinji, Matsue, Shimane Prefecture, Japan. Bild: Bernard Gagnon, CC BY-SA 3.0

Pflanzenschutzmittel aus der Landwirtschaft gelten als eine der Hauptursachen für den Insektenschwund und damit auch für den Rückgang vieler Vögel. Nun verweisen Forscher auf mögliche weitere große Schäden für die Natur.

stern.de

Bestimmte Pflanzenschutzmittel könnten erhebliche Auswirkungen auf Fischbestände haben. Das ergab eine jahrzehntelange Studie an einem japanischen See.

Demnach fiel der erstmalige Einsatz bestimmter Pestizide auf nahe gelegenen Reisfeldern mit dem Zusammenbruch ganzer Fischpopulationen im Lake Shinji zusammen. Die Forscher vermuten, dass kleinste Wassertiere, und damit die Nahrung der Fische, zerstört wurden. Die dort eingesetzten Insektizide, sogenannte Neonikotinoide, sind weltweit stark verbreitet. Ähnliche Szenarien könnten nach Expertenaussagen daher auch in der EU geschehen sein. Dort gibt es seit einiger Zeit jedoch weitgehende Verbote dieser Substanzen.

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