Moskauer Patriarch bricht mit griechischem Kirchenoberhaupt


Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hat den das Oberhaupt der orthodoxen Kirche von Griechenland aus der Liturgie gestrichen und hob die eucharistische Gemeinschaft mit dem Patriarchen auf. Hintergrund ist der Streit um die orthodoxe Kirche der Ukraine. 

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Der Streit um die Ukraine spaltet die orthodoxe Kirche weiter. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. strich am Sonntag den Namen des Oberhaupts der orthodoxen Kirche von Griechenland, Metropolit Hieronymos, aus seiner Gottesdienstliturgie in Moskau. Zugleich beendete er laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax die eucharistische Gemeinschaft mit dem Bischof und untersagte Pilgerreisen in dessen Diözese Athen.

Mit den Sanktionen reagiert Kyrill I. auf die Anerkennung der neuen eigenständigen orthodoxen Kirche der Ukraine durch Hieronymos. Der entsprechende Brief des griechischen Kirchenoberhaupts an Metropolit Epiphanius, dem Kopf der ukrainischen Kirche, war am vergangenen Dienstag in Kiew veröffentlicht worden.

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