Klimawandel verstärkt Monsunregen


Kein Zufall: Dass es in Asien zu immer dramatischeren Überschwemmungen in der Monsunzeit kommt, ist keine Laune der Natur. Stattdessen belegen nun Langzeit-Wetterdaten, dass der Klimawandel bereits messbar zur Verstärkung der Regenfälle beigetragen hat. Die maximale Tagesmenge an Regen hat demnach in den verschiedenen Monsunregionen zwischen sechs und 24 Prozent pro Grad Erwärmung zugenommen, wie die Forscher im Fachmagazin „Journal of Climate“ berichten.

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Überschwemmung im indischen Bundesstaat Kerala während des Monsuns 2018. Jetzt belegt eine Studie, dass die Monsunregen auch wegen des Klimawandels stärker geworden sind. © Ajijchan/ iStock

Der Monsun ist für weite Teile Asiens, Afrikas und Südamerikas ein unverzichtbarer Wasserspender. Gleichzeitig jedoch führen die starken Monsunregen immer wieder zu schweren Überschwemmungen. Vor allem in den letzten Jahren scheinen diese von Starkregen ausgelösten Hochwasser-Ereignisse zuzunehmen, insbesondere in Asien sind immer häufiger tausende Menschen davon betroffen. Zudem deckten Forscher vor kurzem eine klimatische Fernverbindung zwischen Starkregen in Europa und dem Monsun in Indien und Pakistan auf.

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