Überlebender sexualisierter Gewalt: „Ich bin nicht der Feind der Kirche“

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Kirsten Fehrs hat auf der EKD-Synode 2018 eine Rede gehalten, die die Synodalen ergriffen hat. Sie und fünf weitere Kirchenleitende bekamen den Auftrag, ihren Elf-Punkte-Plan gegen sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche umzusetzen. Was ist daraus geworden?

Lilith Becker | evangelisch.de

Sechs Menschen aus hohen Positionen in Landeskirchen und aus der Diakonie bilden seit der EKD-Synode 2018 den Beauftragtenrat, der sich mit sexualisierter Gewalt im Umfeld der Kirche beschäftigen soll. Im Juni 2019 traten sie zum ersten Mal gemeinsam im Kirchenamt der EKD in Hannover auf. Kirsten Fehrs, die Sprecherin des Rates ist, war stolz, dass sie einen Flyer präsentieren konnte. „.help“ – eine Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt.

Kerstin Claus, aus dem Betroffenenrat des UBSKM, war auch auf diese Pressekonferenz geladen. Sie stand vor der versammelten Presse und sagte, sie sehe diesen Flyer zum ersten Mal. Betroffene seien in die Ausgestaltung der Anlaufstelle für Betroffene nicht einbezogen worden, sagte sie.

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