Ist die Ostsee noch zu retten?

Bild von kordula vahle auf Pixabay

Meer am Scheideweg: Die Ostsee könnte künftig immer häufiger unter Sauerstoffmangel, giftigen Algenblüten und Überhitzung leiden, wie nun eine Prognose aufzeigt. Denn Klimawandel und zu hohe Nährstoffeinträge setzen dem Meer immer stärker zu. Sollen Extremereignisse und Rekord-Algenblüten vermieden werden, müsse dringend gehandelt werden, so die Wissenschaftler. Nur ein stringentes Meeresmanagement könne die Ostsee dauerhaft als Lebensraum und Reiseziel erhalten.

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Die Ostsee ist für die Ozeane in Art „Kanarienvogel“ im Bergwerk: Weil dieses flache Meer an fast allen Seiten von Land umgeben ist und kaum frisches Wasser aus der Nordsee einströmt, reagiert die Ostsee besonders sensibel auf Nährstoffeinträge und die Klimaerwärmung. Schon jetzt wandern vermehrt exotische Arten in die Ostsee ein, im Sommer häufen sich giftige Blaualgenblüten und im Tiefenwasser der Ostsee schwindet zunehmend der Sauerstoff – es entsteht eine lebensfeindliche „Todeszone“.

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