Neue Vorwürfe: Geschäfte des Vatikans mit Luxusimmobilie offenbar mit Krediten finanziert


Die umstrittenen Investitionen des Vatikans in eine Londoner Luxus-Immobilie wurde auf Kredit finanziert. Das haben führende Quellen im Vatikan gegenüber CNA mitgeteilt. Sie widersprechen damit der Darstellung, der Heilige Stuhl habe dafür eigene Geldmittel investiert.

Ed Condon | CNA

Separate hochrangige Quellen sowohl in der Präfektur für Wirtschaft als auch der Güterverwaltung APSA, der Zentralbank des Vatikans, teilten CNA mit, dass Investitionen in Höhe von 200 Millionen Dollar in ein luxuriöses Londoner Apartmenthaus durch ein kurzfristiges Kreditpaket finanziert wurden, das von Schweizer Banken auf Anregung von Kardinal Angelo Becciu ermöglicht wurde.

Das Darlehen sah vor, dass der Vatikan für einen Zeitraum von drei Jahren nur Zinszahlungen leisten durfte und sollte Immobilienspekulationen auf dem Londoner Immobilienmarkt finanzieren. Die Bedingungen der Kredite im Detail, einschließlich des Zinssatzes und der Frage, welche Sicherheiten gegebenenfalls angeboten wurden, sind nicht klar.

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