Hans Maier: Joseph Ratzinger hatte keine Führungsqualitäten


Harte Worte des früheren ZdK-Präsidenten Hans Maier: Der emeritierte Papst Benedikt XVI. sei zu keiner Zeit seiner Führungsrolle gewachsen gewesen. Außerdem verrät Maier, wie genau es zum Bruch zwischen Ratzinger und ihm kam.

katholisch.de

Joseph Ratzinger mangelte es nach dem Urteil von Hans Maier an Führungsqualitäten. „Ich hatte ihn 1963 noch als Kollegen kennengelernt und für seine Predigten, seine rednerische Begabung und für die Art seiner Veröffentlichungen bewundert – bis heute gilt das noch“, sagte der ehemalige Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und bayerische Kultusminister in einem Interview der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag) über den emeritierten Papst Benedikt XVI. Aber der Funktion des Regenten, ob als Bischof, Kardinal oder Papst, sei Ratzinger „nicht gewachsen“ gewesen, so der 88-Jährige weiter. „Ihm fehlte der Wille und die Kraft, sich durchzusetzen. Deshalb trat er dann auch zurück.“

Zum Bruch zwischen ihm und Ratzinger sei es 1997 über den Streit zum Ausstieg der Kirche in Deutschland aus der Schwangerschaftskonfliktberatung gekommen, so Maier.

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