Infektionsgefahr durch tauendes Meereis?


Erhöhtes Ansteckungsrisiko: Das schwindende Eis in der Arktis könnte neue Gesundheitsgefahren für Robben und andere Meeressäuger bringen. Denn durch die offenen Wasserflächen kommen vormals getrennte Tierpopulationen und deren Viren häufiger in Kontakt. Auf diese Weise könnte zum Beispiel das Seehund-Staupevirus vom Nordatlantik in den Nordpazifik gelangt sein, wie Forscher berichten.

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Mit dem schmelzenden Meereis könnte die Infektionsgefahr für Robben und Co steigen. © NOAA Fisheries, Polar Ecosystems Program

Der Klimawandel heizt die Arktis stärker auf als jede andere Region der Erde. Als Folge schrumpft das arktische Meereis schon seit Jahren und selbst nahe am Nordpol gibt es in den Sommermonaten inzwischen viele offene Wasserflächen. Forscher gehen sogar davon aus, dass die zentrale Arktis bereits ab 2040 für Schiffe befahrbar werden könnte.

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