Bericht weist auf Brisanz der Erwärmung in den Polarregionen hin


Der Eisschwund in den Polargebieten gefährdet aufgrund der steigenden Wasserpegel Küstenregionen überall auf der Welt: „Auch 2019 belegen die Satellitenbeobachtungen den fortschreitenden Verlust großer Meereisgebiete in der Arktis und die fortschreitende Dynamisierung antarktischer und grönländischer Kontinentaleismassen“, schreibt der Vorsitzende des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM), Ulrich Bathmann, im Vorwort eines aktuellen Berichts. Es ist die sechste World Ocean Review (WOR), und der schon früher festgestellte Trend hält an.

DERSTANDARD

Vieles, was in dem gut 300 Seiten starken Papier zusammengetragen wurde, ist daher nicht überraschend oder neu. Aber es bietet umfassendes und allgemeinverständlich aufgeschriebenes Hintergrundwissen. Anders als etwa der kürzlich vorgestellte Report zur Eisschmelze und den Ozeanen des Weltklimarats IPCC, der in erster Linie für Wissenschafter und Politiker geschrieben worden ist, richtet sich der WOR an eine sehr viel breitere Leserschaft.

Mögliche Auswirkungen auf Europa

Ein Rückgang des Meereises wurde sowohl in der Barentssee als auch in der Karasee festgestellt, zwei Randmeeren des Arktischen Ozeans, die durch die Inselgruppe Nowaja Semlja voneinander getrennt sind. Dieser Rückgang beeinflusse negativ die Stärke und den Verlauf des Jetstreams über der nördlichen Hemisphäre und nehme damit auch indirekt Einfluss auf das Wetter in den mittleren Breiten, heißt es im WOR.

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