Der Bremer Clanchef Miri wehrt sich vor Gericht gegen eine erneute Abschiebung


Nachdem das deutsche Bundesamt für Migration einen Asylantrag des libanesischen Clanchefs Ibrahim Miri abgelehnt hat, will dessen Anwalt Rechtsmittel gegen den Entscheid einlegen. Miri war im Sommer bereits einmal abgeschoben worden, dann jedoch auf illegalem Weg nach Deutschland zurückgekehrt.

Hansjörg Müller | Neue Zürcher Zeitung

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat den Asylantrag des libanesischen Clanchefs Ibrahim Miri als «offensichtlich unbegründet» abgelehnt. Der entsprechende Bescheid sei seinem Mandanten am Freitagmittag zugestellt worden, erklärte Miris Anwalt. Nun werde er Rechtsmittel gegen den Entscheid einlegen. Ob Miri in Deutschland bleiben darf oder nicht, muss nun das Bremer Verwaltungsgericht in einem Eilverfahren bestimmen. Eine Entscheidung könnte dieser Tage fallen.

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