Drohungen gegen Justiz im Prozess um Gruppenvergewaltigung


Es geht um den Vorwurf der Gruppenvergewaltigung. Vor dem Landgericht Freiburg sind elf Männer angeklagt. Der Fall findet überregional Beachtung – mit unangenehmen Folgen für die Justiz.

stern.de

Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen vor einer Disco in Freiburg sind die Beteiligten der Justiz eigenen Angaben zufolge Anfeindungen und Drohungen ausgesetzt.

Der Strafprozess vor dem Landgericht Freiburg spiegele damit einen allgemeinen Trend wider, sagte Staatsanwalt Thorsten Krapp der dpa. Justizvertreter würden häufig beleidigt und bedroht – teilweise sogar mit dem Tod. Die Staatsanwaltschaft ermittle und versuche, die Verfasser von Droh- und Hassbotschaften zu finden.

Drohungen und Hasskommentare gingen häufig telefonisch, per E-Mail und Post sowie über soziale Medien ein, sagte Krapp. Sie stammten von «vollkommen unbeteiligten Personen», die Strafverfahren über die Medien verfolgten und ihre Meinung äußern wollten.

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