Wie seetüchtig waren Homo erectus und Neandertaler?


Steinfunde auf Naxos legen die Vermutung nahe, dass die Mittelmeerinseln sehr viel früher besiedelt wurden als gedacht

DERSTANDARD

Homo erectus war der erste globale Mensch. Fossilien der Spezies, die sich vor etwa zwei Millionen Jahren entwickelt hat, wurden in der menschlichen Urheimat Afrika ebenso gefunden wie in Asien und Europa, wo er sich über den Homo heidelbergensis schließlich zum Neandertaler weiterentwickelt hat.

Der Homo erectus (im Bild eine Rekonstruktion des sogenannten Nariokotome-Jungen im Neanderthal-Museum von Mettmann) kam weit herum. Wie genau er das gemacht hat, ist allerdings noch offen.Foto: AP Photo/Martin Meissner

Die ersten Seefahrer der Geschichte?

Seit den späten 1990er-Jahren wird die Hypothese diskutiert, ob Homo erectus auf seinen interkontinentalen Wanderungen auch Etappen übers Wasser zurückgelegt haben könnte – zumindest kurze. Bis nach Australien oder in die Amerikas hat er es nie geschafft, dafür hat er erwiesenermaßen auf einigen indonesischen Inseln gesiedelt. Es lässt sich allerdings nicht eindeutig rekonstruieren, ob diese auch zu seinen Lebzeiten vom Wasser eingeschlossen waren oder ob es damals aufgrund eines niedrigeren Meeresspiegels Landbrücken gab.

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