Schwarze Löcher: Verschmelzung in Serie?


Zu massereich für gängige Theorien: Einige durch Gravitationswellen entdeckte Schwarze Löcher sind zu schwer, um aus normalen Sternen entstanden zu sein. Jetzt haben Forscher dafür eine ungewöhnliche Erklärung gefunden: In aktiven Galaxienkernen könnten „gefangene“ Schwarze Löcher gleich in Serie miteinander verschmelzen – und so zu ungewöhnlicher Masse heranwachsen, wie die Astronomen berichten.

scinexx

Seit dem ersten Nachweis von Gravitationswellen haben die Detektoren LIGO und Virgo mehr als zehn Verschmelzungen Schwarzer Löcher aufgezeichnet – und sogar eine Kollision zweier Neutronensterne. Bisher ist allerdings unklar, wie genau diese kollidierenden Objekte zustande kamen: Ist ihr Ursprung ein enges Doppelsternsystem? Oder kamen die beiden Schwarzen Löcher erst nachträglich in Kontakt?

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