EKD plant 1,3 Millionen Euro zur Missbrauchsaufklärung ein


Innerkirchliches wie die Finanzplanung und die Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt wird von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ebenso diskutiert wie die christliche Perspektive auf Krieg und Frieden.

evangelisch.de

Finanzen und Friedensethik: Mit Beratungen über den Haushalt 2020 und christliche Positionen zur Beilegung internationaler Konflikte hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Dresden ihre Synodenberatungen fortgesetzt. Für das Jahr 2020 plant die EKD weitere 1,3 Millionen Euro zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs ein. Das Geld soll insbesondere in die geplanten Studien zur Aufklärung und Prävention fließen. In der friedensethischen Debatte unterstrich das Kirchenparlament die Prämisse, Konflikte ohne Militär zu lösen.

Die Synode der EKD hatte im vergangenen Jahr Schritte zur Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche angestoßen. Die damals beschlossenen Studien wurden im September ausgeschrieben und sollen möglichst im Sommer 2020 starten.

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