Polen: Zehntausende bei rechtsextremem „Unabhängigkeitsmarsch“


  • In der polnischen Hauptstadt Warschau nahmen Zehntausende Menschen am sogenannten „Unabhängigkeitsmarsch“ teil, den rechte Nationalisten organisierten.
  • Die Polizei verhinderte Zusammenstöße mit antifaschistischen Gegendemonstranten.

Süddeutsche Zeitung

Foto: VIA REUTERS. Die Teilnehmer schwenkten Nationalflaggen und zündeten Rauchbomben und Feuerwerkskörper.

In Warschau haben sich Zehntausende am rechtsextremen „Unabhängigkeitsmarsch“ beteiligt, zu dem polnische Nationalisten aufgerufen hatten. Die Teilnehmer schwenkten Nationalflaggen, zündeten Rauchbomben und Feuerwerkskörper. Einige skandierten Parolen wie „Gott, Ehre und Vaterland“ und „Nein zur Europäischen Union“. Seit zehn Jahren rufen die Rechten am 11. November zu der Kundgebung auf.

„Wir müssen zu unseren Wurzeln zurückkehren. Unsere Welt hat Gott und das Christentum verlassen“, sagte Robert Bakiewicz, ein Organisator der Veranstaltung. „Wir werden sterben, wenn die Nationen Westeuropas im Sterben liegen.“

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