Protestantische Kirchen auf Philippinen zu Terrororganisationen erklärt


Die Einstufung des protestantischen Nationalen Kirchenrates der Philippinen als „kommunistische Terrorgruppe“ durch die dortige Armee sorgt auch international für Empörung. Der Weltkirchenrat zeigt sich „alarmiert und zutiefst besorgt“.

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Im Kontext der aktuellen philippinischen Politik gebe die Einstufung „Grünes Licht für Schikanen und tödliche Angriffe durch Sicherheitskräfte und Milizen“, erklärte Generalsekretär Olav Fykse Tveit.

Insgesamt umfasst die dem Parlament vergangene Woche vorgelegte Liste vorgeblicher kommunistischer Terrorgruppen neben dem protestantischen Dachverband 17 weitere Gruppen. Dazu gehören etwa die internationale Hilfsorganisation Oxfam und die philippinische Frauenpartei GABRIELA.

Fykse Tveit fügte hinzu: „Der Nationale Kirchenrat der Philippinen hat sich klar gegen den ‚Anti-Drogen-Krieg‘ von Präsident Rodrigo Duterte ausgesprochen, der durch außergerichtliche Tötungen von mutmaßlichen Drogenhändlern und -konsumenten durch die Sicherheitskräfte gekennzeichnet ist und in dem Täter fast volle Straflosigkeit genießen.“

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