Vatikanfinanzen: Mit neuer Leitung gegen den „Finanzkollaps“


Der Vatikan steht kurz vor der Insolvenz. Das behauptet zumindest der Enthüllungs-Journalist Gianluigi Nuzzi in seinem neuen Buch. Doch wie fundiert sind seine Prognosen? Und wie finanzieren sich Vatikan und Kurie überhaupt? Katholisch.de hat die Antworten

Johannes Schidelko | katholisch.de

Steht der Vatikan vor dem Finanzkollaps, muss er 2023 Insolvenz anmelden? Die jüngste Prognose des italienischen Enthüllungs-Journalisten Gianluigi Nuzzi hat im Vatikan energische Dementis ausgelöst. Nuzzi hatte in einem neuen Buch angebliche Geheimdokumente der vatikanischen Finanzbehörden veröffentlicht, wonach der Haushalt des Heiligen Stuhls stetig in die roten Zahlen abrutsche: von einem Minus von 12,5 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 32,1 Millionen 2017 und zuletzt 43,9 Millionen Euro (2018).

Der Vatikan, der sich seit einigen Jahren zu Wirtschafts- und Finanzfragen extrem wortkarg gibt und allenfalls defensiv reagierte, antwortete diesmal sofort und nannte sogar Zahlen: Eigentlich würde der Haushalt für 2018 sogar ein Plus von 22 Millionen ausweisen. Aber infolge dringender „Rettungsmaßnahmen“ für ein Krankenhaus und zum Erhalt von Arbeitsplätzen sei man in ein Minus gerutscht, sagte der Chef der Güterverwaltung APSA, Bischof Nunzio Galantino, in einem Interview. Gleichwohl nannte er die Höhe des Defizits nicht.

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