Wie im Kosmos aus Chaos Ordnung entstand


Die Frage, wie sich Galaxien bilden, war lange Zeit allein auf der Grundlage theoretischer Spekulationen zu beantworten. Mittlerweile aber stehen Astrophysikern Computersysteme zur Verfügung, die reichlich exakt simulieren können, was dort draußen im Kosmos vor sich geht und in der Vergangenheit passierte.

DERSTANDARD

Modelllierte Ansichten von Scheibengalaxien aus der TNG50-Simulation im sichtbaren Licht. Jede Galaxie ist einmal in Draufsicht und einmal von der Seite gezeigt. Illustr.: D. Nelson (MPA) und das Illustris-TNG-Team

Eine der umfangreichsten Simulationen hat nun ein deutsch-amerikanisches Team vorgestellt: TNG50 ist sogar die bisher detailreichste kosmologische Großsimulation, was die Bildung von Galaxien betrifft. Das Modell ermöglicht es Forschern im Detail zu untersuchen, wie Galaxien entstehen und wie sie sich von der Zeit kurz nach dem Urknall bis heute entwickelt haben.

Astronomen, die kosmologische Simulationen durchführen, müssen sich üblicherweise entscheiden: Aufgrund von Grenzen der verfügbaren Rechenleistung konnten typische Simulationen bisher entweder sehr detailgetreu simulieren oder ein großes Volumen an virtuellem Raum umfassen, aber nicht beides. Detaillierte Simulationen mit stark begrenztem Volumen können nicht mehr als ein paar Galaxien modellieren, was statistische Rückschlüsse erschwert.

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