AfD-Flyer löst Irritationen bei katholischen Schützen aus

Bild von Claudia Peters auf Pixabay

Die katholischen Schützenbruderschaften stehen gemäß ihrem Motto für „Glaube, Sitte, Heimat“. Sind sie damit natürliche Verbündete der AfD? Bundesschützenmeister Vogt hat eine eindeutige Antwort an die Partei, die sich den Schützen zuvor als Partner angeboten hatte.

katholisch.de

Ein AfD-Flyer zur Debatte um ein neues Waffenrecht hat beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Irritationen ausgelöst. Bundesschützenmeister Emil Vogt sprach sich auf der Hauptvorstandssitzung des katholischen Verbandes am Wochenende in Langenfeld bei Leverkusen gegen jede Vereinnahmung durch die Partei aus.

„Gerade in der heutigen Zeit, in der rechte Populisten unter dem Deckmantel der Heimatverbundenheit Grenzen abschotten wollen und Fremdenhass schüren, zeigen wir, dass unser Heimatbegriff auf Miteinander setzt und nicht auf Ausgrenzung“, betonte Vogt. „Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz gehen fest einher mit unserem Leitgedanken ‚Für Glaube, Sitte, Heimat‘.“ Die Schützenbrüder verstünden sich selbst als heimatverbunden, weltoffen und zukunftsorientiert.

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