Fünf Jahre lang war er für Finanztransparenz und Geldwäsche-Bekämpfung im Vatikan zuständig: Auf Wunsch von Papst Franziskus macht Finanzaufsicht-Präsident Rene Brüllhart nun Platz für einen Nachfolger. Zuletzt hatte es starke Spannungen gegeben.
Der Präsident der vatikanischen Finanzaufsicht, Rene Brülhart, verlässt seinen Posten. Papst Franziskus habe entschieden, zum Ende der fünfjährigen Amtszeit Brülharts einen Nachfolger zu ernennen, teilte der Vatikan am Montag mit. Der Name solle nach der bevorstehenden Reise des Papstes nach Thailand und Japan bekanntgegeben werden.
Der Schweizer Brülhart, früherer Chef der Finanzaufsicht in Liechtenstein und zeitweilig Vize-Vorsitzender der Egmont Group, eines internationalen Zusammenschlusses von Anti-Geldwäsche-Behörden, war am 19. November 2014 an die Spitze der vatikanischen Finanzaufsicht AIF berufen worden.