So „singt“ das Magnetfeld der Erde


Unheimliche Klänge: Forscher haben erstmals hörbar gemacht, wie das Magnetfeld der Erde „singt“. Denn wenn der Sonnenwind auf unsere schützende Magnethülle trifft, verursacht er turbulente Wellen – und diese lassen sich in Töne umwandeln. Diese „außerirdische“ Musik enthüllt, dass das Magnetfeld in Ruhe tief und mit einer dominierenden Frequenz singt, bei einem Sonnensturm aber komplexere, höhere Tonfolgen erzeugt.

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Dieses komplexe Muster sich überlagernder Wellen entsteht bei einem Sonnensturm am Außenrand des Erdmagnetfelds – und es lässt sich hörbar machen. © Vlasiator-Team/ Universität Helsinki

Das irdische Magnetfeld ist unser wichtigster Schutz gegen harte kosmische Strahlung, den Sonnenwind und die immer wieder auftretenden Sonnenstürme. Der dichte „Käfig“ aus magnetischen Feldlinien hält einen Großteil dieser energiereichen Teilchen auf. Allerdings geht dies nicht spurlos an der Magnethülle vorüber: Sie schwingt beim Aufprall eines heftigen Sonnensturms wie eine Trommel, wie NASA-Satelliten nachgewiesen haben.

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