Berliner Sekten-Leitstelle warnt vor „Shinchonji“-Bewegung


Kein Kontakt zur Familie, keine Freunde, keine Liebesbeziehungen: In Berlin und Brandenburg greift die koreanisch-christliche Gruppierung „Shinchonji“ um sich und treibt mit solchen Regeln ihre Mitglieder in die Isolation. Berliner Sektenexperten sind besorgt.

rb24

Die Leitstelle für Sektenfragen im Land Berlin betrachtet den Missionierungskurs von „Shinchonji“ in der Hauptstadt mit großer Besorgnis. Die christliche Gruppe aus Korea setze ihre Mitglieder unter Druck, bewache und bespitzele sie, berichtete Jennifer Neumann von der Leitstelle für Sektenfragen am Dienstagabend in der Abendschau des rbb. Mitglieder würden bis zu vier Mal pro Woche zu Bibelstunden verpflichtet und müssten zudem auch neue Mitglieder werben.

Eine Aussteigerin berichtet

So geschah es auch Kristin. Die 25-jährige Berlinerin sei an einem Bahnhof angesprochen worden. Die junge Frau verbrachte viele Stunden ihrer Freizeit in einem Neuköllner Hinterhaus, um sich den Bibelstunden der Gruppe zu widmen. Ihren Angaben nach sind in der religiösen Gruppierung Liebesbeziehungen, Freundschaften jenseits der Gruppe und Urlaub „des Teufels“. Sie hat den Ausweg aus den Zwängen der Gruppe geschafft, der schätzungsweise 500 Menschen allein in Berlin angehören sollen.

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