Nach Vertuschung: Jetzt auch Missbrauchsvorwürfe gegen Barbarin


Weil er Missbrauchsfälle nicht angezeigt hatte, war der Lyoner Kardinal Philippe Barbarin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Nun gibt es Vorwürfe gegen ihn, die über Vertuschung hinausgehen.

katholisch.de

Mehrere französische Zeitungen berichten über Missbrauchsvorwürfe gegen den Lyoner Kardinal Philippe Barbarin. Zwischen 2006 und 2012 soll er einen ehemaligen Seminaristen sexuell belästigt haben, heißt es im Nachrichtenmagazin „L’Obs“ (Mittwoch). Der Betroffene habe ein zwölfseitiges Zeugnis an die nationale Aufklärungskommission für sexuellen Missbrauch in der Kirche (CIASE) geschickt. Barbarin wolle sich nicht dazu äußern, hieß es.

Barbarin (69) war im März zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Er hatte einen Priester nicht angezeigt, der zwischen 1970 und 1991 zahlreiche Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. In Frankreich besteht eine strafbewehrte Pflicht, Verdachtsfälle von Missbrauch der Justiz zu melden.

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