„Wer nicht in den Halal-Markt geht, geht unter“

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Die Nachfrage nach „alternativen“ Lebensmitteln wird immer größer: Nach Tofu, Falafel und Co. soll nun verstärkt die Halal-Wurst eingeführt werden – auch von deutschen Herstellern wie Tönnies.

Esra Ayari | WELT

Mit weißer Schrift auf rotem Grund prangt der Name seit Jahresanfang auf dem Krefelder Eishockey-Stadion: Yayla Arena. Yayla ist ein Hersteller von Fleischprodukten, die gemäß islamischen Vorgaben hergestellt wurden, also „halal“ sind. Mit dem Erwerb der Namensrechte will das Unternehmen sichtbarer werden.

„Wir sind bei Türkeistämmigen international bekannt, aber die Deutschen um die Ecke kannten uns nicht“, erklärt Yayla-Sprecherin Buket Ünal. „Das wollten wir ändern.“ Vor rund 20 Jahren brachte Yayla die türkische Knoblauchwurst Sucuk auf den deutschen Markt und vor gut zehn Jahren Halal-Wiener. Das Ziel des Herstellers: Im deutschen Supermarkt soll künftig ganz selbstverständlich auch die Halal-Wurst stehen.

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