Ruhrbistum nennt Einsatz von verurteiltem Priester „verheerend“


Trotz zweifacher Verurteilung wegen Missbrauchs war ein Priester jahrzehntelang weiter im Einsatz – auch im Bistum Essen. Generalvikar Klaus Pfeffer besuchte jetzt die betroffene Pfarrei und erklärte, wie es dazu kommen konnte.

katholisch.de

Das Bistum Essen hat sich bei einer Pfarrei in Bochum-Wattenscheid dafür entschuldigt, dass ein zweimal wegen Missbrauchs verurteilter Priester dort seelsorglich tätig werden konnte. Dies sei aus heutiger Perspektive „ein verheerender Fehler“ gewesen, erklärte Generalvikar Klaus Pfeffer am Donnerstag nach einem Treffen mit den Gremien der Pfarrei Sankt Gertrud. Er bat auch um Entschuldigung dafür, dass die Menschen in der betroffenen Gemeinde Sankt Joseph jahrelang von der Vergangenheit des Priesters nichts wussten.

Pfeffer bekundete die Hoffnung, dass es entsprechend einer therapeutischen Einschätzung aus dem Jahr 2002 zu keinem weiteren Missbrauch durch den Geistlichen gekommen sei.

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