WHO: Gewalt untergräbt Erfolge gegen Ebola im Kongo


Die eskalierende Gewalt im Nordosten des Kongos untergräbt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Erfolge bei der Bekämpfung der tödlichen Ebola-Epidemie. Die jüngste Entwicklung in dem Ebola-Gebiet sei sehr gefährlich und alarmierend, betonte der Direktor für Krisenreaktion der WHO, Mike Ryan, am Freitag in Genf.

evangelisch.de

In den vergangenen zwei Wochen seien 40 Zivilsten getötet worden, die Zahl der Überfälle sei stark gestiegen.

Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn des Ausbruchs Mitte 2018 bislang knapp 3.300 Ebola-Fälle registriert worden, fast 2.200 Menschen starben bisher. Laut Ärzte ohne Grenzen geht die Zahl der Neuinfektionen zurück, der Ausbruch ist aber noch nicht unter Kontrolle.

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