Historiker fordern Rücktritt von AfD-Politiker


Ein AfD-Abgeordneter finanzierte in Polen ein Denkmal für deutsche Weltkriegssoldaten und Freikorps – jetzt fordern prominente Historiker seinen Rücktritt.

Jan Petter | DER TAGESSPIEGEL

Das Denkmal in Oberschlesien, nachdem die Spenderzeile „Junge Nationalisten“ entfernt wurde.Foto: Facebook/Stephan Protschka

Nach der Errichtung eines revisionistischen Denkmals für Weltkriegssoldaten und Freikorpskämpfer in Polen fordern prominente deutsche Historiker den Rücktritt des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Protschka, der die Aktion maßgeblich finanzierte.

In einem offenen Brief, der dem Tagesspiegel vorliegt, heißt es: “Dieser Gedenkstein ist eine unerträgliche und skandalöse Verherrlichung nationalsozialistischer und rechtsextremer Verbände sowie ein nicht hinnehmbarer Affront gegenüber Polen.” 

Der offene Brief soll an diesem Montag offiziell vorgestellt werden. Unterschrieben wurde er bislang von den Leitern mehrerer deutscher KZ-Gedenkstätten, unter anderem in Buchenwald und Neuengamme, sowie von einer zweistelligen Zahl an Professoren.

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