Klimawandel: Islamic Relief über tödliche Gesundheitsrisiken für Mekka-Pilger


Könnte es künftig zu heiß sein für die Pilgerfahrt nach Mekka? Die Hilfsorganisation Islamic Relief befürchtet genau das. Angesichts der Gefahr durch zunehmende Hitze gebe es laut Organisation eine „moralische und religiöse Pflicht zu handeln“.

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Vor der UN-Klimakonferenz im Dezember hat die Hilfsorganisation Islamic Relief auf die Gefahren steigender Temperaturen für die Wallfahrt nach Mekka in Saudi-Arabien hingewiesen. Weil die Pilgerfahrt wegen zunehmender Hitze bald zu gefährlich werden könnte, gebe es eine „moralische und religiöse Pflicht zu handeln“, mahnte das internationale Netzwerk am Samstag auf Twitter.

Tödliche Gesundheitsrisiken befürchtet

Islamic Relief verweist auf eine wissenschaftlichen Studie des Massachusetts Institute of Technology (MIT), nach der Mekka-Pilger tödlichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sein könnten. Das sei vor allem dann der Fall, wenn der (nach dem Mondkalender wechselnde) Wallfahrtsmonat in den Sommer fiele.

Nach Einschätzung von Forschern könnten ab 2045 an 20 Prozent der Wallfahrtstage Hitze- und Luftfeuchtigkeitswerte herrschen, die eine „extreme Gefährdung“ bedeuteten; ab 2079 könnte dies an 42 Prozent der Wallfahrtstage der Fall sein.

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