Rainer Wendt: Der Mini-Maaßen


  • Rainer Wendt soll Staatssekretär im Innenministerium von Sachsen-Anhalt werden, wenn es nach der CDU geht.
  • Wendt steht seit 2007 an der Spitze der Deutschen Polizeigewerkschaft und ist als Provokateur und Rechtsausleger bekannt.
  • Die SPD und die Grünen wehren sich gegen seine Beförderung.

Ronen Steinke | Süddeutsche Zeitung

Foto: imago/Christian Ditsch. Seit 2007 steht Wendt an der Spitze der kleinen, aber lautstarken Deutschen Polizeigewerkschaft, der DPolG

Im Sommer 2016 veröffentlichte Rainer Wendt ein Buch mit dem Titel „Deutschland in Gefahr„, es wurde zum Bestseller. Darin zeichnet er das Bild eines untergehenden Staates. Hunderttausende Flüchtlinge, schreibt er, kämen nach Deutschland, „die unsere Kultur nicht kennen oder zutiefst verachten“. Die Politiker, die „parlamentarischen Besserwisser“ und „Vertreter der Willkommenskultur“, hätten gut reden. Der Zorn der Menschen wachse täglich. „Ich kann jeden verstehen, der sagt, dies ist überhaupt kein Rechtsstaat mehr.“

Gestatten: der designierte neue Staatssekretär im Innenministerium von Sachsen-Anhalt. Rainer Wendt, 62 Jahre alt, soll in dem Bundesland künftig den gesamten Apparat der Sicherheitsbehörden dirigieren, Schutzpolizei, Kripo, Verfassungsschutz. So hat es die Staatskanzlei von Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Freitag bekanntgegeben.

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