Ein Anti-Geldwäsche-Test erwischt den Vatikan zur Unzeit


 Im Vatikan steht eine Überprüfung durch den Anti-Geldwäsche-Ausschuss Moneyval an. Sie trifft den Heiligen Stuhl in einem denkbar schlechten Moment: Die Finanzaufsicht des Papstes ist schwer angeschlagen.

DOMRADIO.DE

In Thailand ermutigte Papst Franziskus die Gläubigen, sich mit Sündern an einen Tisch zu setzen. Das könnte er womöglich bald selbst mit Kunden und Partnern seiner Finanzinstitutionen in Rom. Den Vatikan holt augenblicklich das alte Image eines Hafens für zweifelhafte Anleger wieder ein, das er in den vergangenen neun Jahren mühsam abgestreift hatte.

Banker des Papstes: Schafe oder Böcke?

Bis diese Woche muss der Heilige Stuhl einen umfangreichen Fragebogen des europäischen Expertenkomitees für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung, Moneyval, beantworten. Das Dossier dient zur Vorbereitung eines Ortstermins Ende April, bei dem die Einhaltung der betreffenden Maßnahmen im Vatikan überprüft wird. Das Gutachten entscheidet darüber, ob die Banker des Papstes im Königreich der Finanzwirtschaft zu den Schafen oder den Böcken gezählt werden, den tugendsamen Seligen oder den Verfemten.

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