Wie uns schlechte Träume helfen

Bild von Reimund Bertrams auf Pixabay

Gott sei Dank nur ein Traum! Wer beim Schlafen angstvolle Situationen erlebt, ist oft froh, wenn das Bewusstsein in die Realität zurückkehrt. Dabei haben schlechte Träume durchaus etwas Gutes: Sie helfen uns bei der Bewältigung negativer Emotionen im Alltag, wie Forscher berichten. Demnach fungieren angstauslösende Situationen im Traum als Training für ähnliche Erlebnisse im Wachzustand. Derart vorbereitet, können wir unser Angstgefühl offenbar besser kontrollieren und Bedrohung und Gefahr besonnener begegnen.

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Wenn wir schlafen, tauchen wir in eine fremde Welt ein. In diesem Traumland können wir die bizarrsten Dinge erleben, aber auch erstaunlich realitätsnahe Situationen durchlaufen. Oft sind diese Erlebnisse beim Aufwachen bereits verblasst und entziehen sich alsbald unserer Erinnerung. Doch manchmal beschäftigen sie uns noch tagelang. Forscher fasziniert dieses Phänomen seit jeher: Wie kommen Träume zustande? Und welche biologische Funktion erfüllen sie? Eine Theorie geht davon aus, dass uns Träume bei der Bewältigung des Wacherlebens helfen. Demnach verarbeiten wir dabei Probleme aus dem Alltag und setzen uns mit unseren Emotionen auseinander.

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